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source(here::here("R", "prep.R"))source(here::here("R", "prep.R"))Das Vorgehen dieser Einreichung ist, besonders in der sozialwissenschaftlichen Forschung (Arbeitskontext des Autors), etwas untypisch: Ohne konkrete Fragestellung wurde versucht, einen sehr interessanten Datensatz zu analysieren. Um diese Analyse präziser zu gestalten, wurden zwei übergeordnete Fragen entwickelt: 1) Spiegeln sich die digitalpolitischen Prioritäten der Bundesregierung im Digitalhaushalt wider? Und wenn ja, inwiefern? 2) Sind die Daten des Digitalhaushalts in Bezug auf Zugänglichkeit und Transparenz ausreichend?
In Bezug auf die erste Frage ergibt sich zunächst als Befund, dass die Begriffe rund um digitale Ausgaben in den jeweiligen Koalitionsverträgen sich nicht in Haushaltstitel übersetzen lassen. Anschließend wurde untersucht, inwiefern diese Prioritäten der Regierung vollzogen werden. Anders gesagt: Wenn Digitalisierung eine Priorität sein sollte, findet eine tatsächliche Umsetzung davon im Haushalt statt? Diese Analyse baut teilweise auf den Ergebnissen von Kapitel 4 der Studie „Der Digitalhaushalt 2025“ (Bertschek et al., 2026) auf. Bereinigte Modelle der Verausgabung zeigen, dass auch nach Berücksichtigung unterschiedlicher Faktoren Haushaltstitel unterschiedlich verausgabt werden. Ministerien unterscheiden sich erheblich; auch die Art der Ausgabe und des Titels scheint entscheidend zu sein. Dies kann für die Politik als Basis für dezidierte Maßnahmen verwendet werden, um diese Defizite maßgeschneidert angehen zu können.
In Bezug auf die zweite Frage wurde zunächst – auch, um die Challenge überhaupt durchführen zu können – der Datensatz analysiert und die Metadaten dafür gesammelt. Als Ergebnis dieses Prozesses ergibt sich ein R-Paket, das die Zugänglichkeit und Transparenz dieses Budgets verbessern sollte. Damit kann möglicherweise ein breiterer Teil der Öffentlichkeit angesprochen werden. Ein weiterer Ansatz in dieser Richtung wäre die Bereitstellung dieser Daten entlang der FAIR- und, wo relevant, CARE-Prinzipien (Wilkinson et al., 2016; Carroll et al., 2020), um einen größeren Mehrwert dieser Daten für die Öffentlichkeit zu schaffen.
Darüber hinaus wurde auch das methodische Vorgehen auf internationaler Ebene untersucht. Anhand der API der Regierung Chiles wurde festgestellt, dass trotz Bereitstellung dieser Daten eine Kategorisierung der digitalen Ausgaben in diesem Land ebenso schwierig ist wie in Deutschland. Die Daten sind teilweise vergleichbar und zeigen eine ähnliche anteilige Verausgabung von digitalen Haushaltstiteln im verfügbaren Zeitraum.
Diese Einreichung zeigt, wie auch Bertschek et al. (2026) betonen, dass die Transparenz über digitale Ausgaben in Deutschland noch nicht ausreichend ist. Darüber hinaus ergeben sich aus den bereinigten Erklärmodellen zur Verausgabung wichtige Fragen an die Politik bezüglich der Effektivität und Produktivität des staatlichen Betriebes. Ein erster Schritt wäre ein dezidierter Ansatz zur Transparenz über die digitalen Ausgaben in Deutschland, um dem Anspruch der Digitalisierung, der in den Koalitionsverträgen formuliert wird, gerecht zu werden.